Schluss mit der Ungleichbehandlung - gleiches Geld für gleiche Arbeit

Veröffentlicht am 19.03.2015 in Kommunalpolitik

Am Freitag, den 20. März 2015 ist der Tag der Entgeltgleichheit („Equal Pay Day“)
Hierzu erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD Bürgerschaftsfraktion, Anja Hagge:

„Unter dem Motto „Spiel mit offenen Karten: Was verdienen Frauen und Männer?“ soll mehr Transparenz geschaffen und die immer noch herrschenden Missstände der Entgeltungleichheit bei Löhnen und Gehältern für Frauen und Männer aufgezeigt werden. Es kann nicht angehen, das die Arbeit von Frauen und Männern sich durch unterschiedliche Wertigkeit auf dem Konto der Beschäftigten niederschlägt.
Deutschlandweit verdienen Frauen immer noch ca. 22% weniger als Männer. Um es zu veranschaulichen: Eine Frau müsste bis zu drei Monate länger arbeiten, um auf das Gehalt eines Mannes zu kommen. Im 21. Jahrhundert dürfen solche Zustände nicht mehr sein, die Ungleichbehandlung muss aufhören und ein Umdenken muss stattfinden.

Es muss unter anderem mehr Transparenz geschaffen werden, wie welche Leistung vergütet wird. Frauen muss nach einer Schwangerschaft ein problemloser Wiedereinstieg in die Berufswelt möglich sein. Obwohl in den letzten Jahren öfter auch Väter in Elternzeit gehen, ist dies immer noch ein viel zu geringer Anteil im traditionell eingefahrenen Rollenverständnis zwischen Frau und Mann.

Weiterhin sollte dem weiblichen Geschlecht nicht das obere Ende der Karriereleiter versperrt werden und sie ebenso gleiche Chancen auf hochdotierte Stellen haben. Es bleibt also noch einiges zu tun, um die 22% Ungerechtigkeit auf 0 zu reduzieren.“

 

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