Damals wie auch heute – Nein zu Gewalt an Frauen

Veröffentlicht am 17.11.2015 in Pressemitteilungen

Vom 20. - 29. November hängen unter anderem vor dem Rathaus, wie auch an vielen anderen Stellen in der Stadt die Aktionsfahnen „NEIN zu Gewalt an Frauen!“. Ebenfalls gibt es zahlreiche Veranstaltungen die das Thema Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeglicher Form gegenüber Frauen und Mädchen thematisieren und z.B. Wege aus der Gewalt aufzeigen.

Anja Hagge, die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion erklärt hierzu: „Gerade in der heutigen Zeit, wo tausende Geflüchtete auf der Suche nach Frieden unter anderem auch nach Deutschland kommen, ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen. Oft sind Frauen mit Ihren Kindern wochenlang unterwegs auf der Suche nach Sicherheit. Diese Menschen flüchten vor Terror, Gewalt, Krieg und Tod aus ihren Heimatländern. Mehr als sonst stehen wir in der Verantwortung uns diesen Herausforderungen zu stellen, Schutz zu gewähren und zusammen friedliche Lösungen zu finden.“

Hintergrund:
Den Ursprung des internationalen Gedenktags „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ liegt 55 Jahre zurück. Am 25.November 1960 wurden die drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik nach monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst ermordet. Dies geschah Aufgrund ihrer Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo. Erst 39 Jahre später wurde dieser Tag von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen anerkannt.

 

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